Passiv, reaktiv, ausweichend!

Kennen Sie das? Sie kommen mit einer guten Idee in ein Meeting, sind Feuer und Flamme und alles was Sie bekommen ist das?

Oder Sie vereinbaren Dinge, im Meeting gibt es eigentlich keine Resonanz, aber es wird so gut wie nichts vom Vereinbarten umgesetzt?

Oder im Meeting spricht keiner, dafür ist hinterher auf den Fluren hinter jede Menge Gesprächsstoff da und Ihre Ideen werden dort beerdigt?

Dann kann nur sagen, damit sind Sie nicht allein. Herzlich Willkommen in der My-Job-Sucks-Kultur! Sehr viele Teams und sogar ganze Unternehmen sind in diesem Strudel gefangen. Tendenz steigend. 

Wenn man von außen auf eine solche Kultur blickt, dann fragt man sich: „Warum ändert das niemand?“

Aber genau das ist sehr schwer und verlangt jede Menge Fingerspitzengefühl, genaues Hinhören und -sehen. 

Für Führung gibt es an dieser Stelle zwei zentrale Hinweise:

1. Die Arbeit in rund um diese Kulturstufe ist leider sehr komplex, es ist eher 1zu1-Arbeit. Ein aufrüttelnder Appell an Gruppen und Aufrufe per Mail sind nicht hilfreich und auch Kletterevents, Erleichterungen oder Vergünstigungen sind nicht hilfreich. Menschen, die in der My-Job-Sucks-Kultur leben, sehen solche Maßnahmen als „von oben kommend“ und als taktisches Vorgehen der Führungskräfte. 

2. Viel häufiger als Führungskräfte es wahrhaben wollen, tragen sie mit ihrem Verhalten zu dieser passiven Kultur bei. Insbesondere die oft übliche Kultur der Ichlinge in Führungsetagen produziert sehr leicht eine passive Kultur bei den Mitarbeitern. 

Leider sind beide Seiten für dieses Verhalten blind! Sonst wäre es ja nahezu einfach!

Um aus dieser Kultur einen riesigen Schritt aufwärts zu machen, sollten Sie auf jeden Fall Kontakt zu uns aufnehmen.